Begleitumstände


Wenn jedoch eine erhoffte Schwangerschaft ausbleibt, empfinden die Partner ein Gefühl des Versagens, eine Kränkung ihres Selbstwertgefühls. Umso belastender sind dann die Fragen der Verwandten und Freunde, wann denn mit Nachwuchs zu rechnen sei.

In der Folge wird Sexualität oft auf ihre Fortpflanzungsfunktion reduziert: Anspannung und Leid wachsen dadurch – und führen zum Arzt. Die Schwelle ist überwunden!
Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Partner, wieder Hoffnung zu schöpfen und haben das Gefühl, aktiv etwas zur Änderung der Situation beizutragen. Nach Untersuchung und Abklärung beider Partner wird der Arzt darüber informieren, welcher Weg nun einzuschlagen ist.

Muss aufgrund der vorliegenden Befunde eine künstliche Befruchtung in Erwägung gezogen werden, so ist es wichtig, sich nicht von herkömmlichen Vorurteilen wie "Retortenbabys", "die Kinder haben sicher alle was" usw. leiten zu lassen, sondern professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

In einem persönlichen Gespräch können Fragen beantwortet und Ängste zerstreut werden. So kann Vertrauen wachsen, und man wird als Partner des Arztes an einem individuellen Behandlungsplan mitarbeiten. So wird die Basis für die Erfüllung des Kinderwunsches geschaffen.

Nähere Informationen zu allen Details der Behandlung finden Sie in der Rubrik "Ursachen und Methoden".