PID – Präimplantationsdiagnostik


Unser Team ist davon überzeugt, dass der Einsatz der Präimplantationsdiagnostik eine wesentliche Verbesserung der künstlichen Befruchtung ermöglicht.

Polkörper

PK FISH

Erste Erfolge
Bereits ein Monat nach der ersten Präimplantationsdiagnostik (wir haben diese Technik in Österreich eingeführt) konnten wir eine Schwangerschaft verzeichnen. Wir untersuchten fünf Eizellen, wovon schließlich nur zwei genetisch unauffällig waren. Diese beiden wurden der Patientin eingesetzt – sie ist mittlerweile glückliche Mutter von Zwillingen.

Aktuell wird am Wunschbabyzentrum die Präimplantationsdiagnostik über Polkörperanalyse durchgeführt. Bei dieser ethisch unumstrittenen Methode werden im Zuge der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle die beiden Polkörper der Eizelle untersucht. Der Polkörper ist gewissermaßen ein Abfallprodukt der Eizelle, dessen genetische Zusammensetzung Rückschluss auf das Genom (Erbmaterial) in der Eizelle erlaubt. Die Eizelle selbst bleibt dabei völlig unversehrt. Werden keine Anomalien (chromosomale Fehlverteilungen) am Polkörper festgestellt, können wir die entsprechende Eizellen weiterverwenden. Eine Geschlechtsbestimmung oder eine therapeutische Behandlung erkrankter Eizellen ist nicht möglich.

Welchen Paaren empfehlen wir die Polkörperdiagnostik?
Im Prinzip jenen, für die die künstliche Befruchtung der letzte Weg zu einem eigenen Kind ist, und die
  • über 35 Jahre alt sind oder
  • bereits Fehlversuche hinter sich haben oder
  • eine bestimmte genetische Prädisposition in der Familie haben.