INVO


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Indikation

Die INVO (In-Vivo-Befruchtung) ist eine Ergänzung der künstlichen Befruchtung, die bei vielen anderen Methoden ergänzend angewandt werden kann:
Bei der INVO wird die Eizelle unmittelbar nach der Befruchtung im Reagenzglas gemeinsam mit einem Nährmedium in eine spezielle Kapsel gegeben und diese Kapsel wird in die Scheide eingeführt. Die befruchtete Eizelle ist in diesem Stadium ca. 0,3 mm groß, entspricht der Größe einer Nadelspitze. In der Kapsel bleibt sie für 2-3 Tage zur Reifung, während der die Zellteilung beginnt. Im Stadium des Vier- bis Achtzellers wird die Kapsel dann wieder entnommen, geöffnet und der Prä-Embryo – wie bei der herkömmlichen IVF – in die Gebärmutter eingebracht.

Dieser Vorgang wird häufig mit einer sanften Stimulation der Eierstöcke oder auch im Normalzyklus ohne Zugabe künstlicher Hormone angewandt.


Die Methode eignet sich auch ganz besonders für junge Frauen, die erste Schritte in der Kinderwunschbehandlung setzen wollen, da sie dem Bedürfnis nach größtmöglicher Nähe zum entstehenden Baby entspricht.

Einzigartig in Europa

Das Wunschbaby-Zentrum ist nach Information des INVO-Kapsel-Herstellers INVO Bioscience zurzeit europaweit das einzige Institut, in dem diese Methode angeboten wird.

Erfolgschancen

Die Erfolgsquote liegt nach bisherigen Erfahrungen gleich hoch wie bei der herkömmlichen IVF, ICSI oder IMSI. Die Vorteile liegen in der Vereinfachung und vor allem im psychologischen Bereich: Die behandelten Frauen sind niemals von ihrer Eizelle, bzw dem Prä-Embryo getrennt. So können gar keine Gedanken über etwaige Verwechslungen auftreten – die zwar aufgrund der peniblen Sicherheitsmaßnahmen ohnehin ausgeschlossen sind – aber dennoch immer wieder von PatientInnen angesprochen werden. Der Unterschied zu einer natürlichen Empfängnis wird dadurch geringer empfunden.

Kosten

Derzeit wird die intravaginale Kultur auch im Rahmen des IVF-Fonds (Krankenkassenbeteiligung bei entsprechender Indikation) ohne Zusatzkosten angeboten. Für nicht versicherte PatientInnen betragen die Kosten für einen Behandlungszyklus 950,- Euro.